Wieder ist einige Zeit vergangen und mittlerweile ist wie immer alles ganz anders als ursprünglich geplant. Zur Erinnerung: wir hatten Notfellchen Punk mit den Notfellchen Glam und Rock vergesellschaften wollen und es sah sehr vielversprechend aus. Durch das Trenngitter wurde gekuschelt und gezwitschert. Letzte Woche wagten wir, nach solch positiven Eindrücken, die drei Rabauken zusammenzusetzen. Die erste halbe Stunde war harmonisch, doch dann ging ein erbitterter Kampf los, der sehr schnell, sehr stark eskalierte. Rock verbiss sich in Punk’s Unterlippe und wollte partout nicht loslassen. Wir mussten mit Biker-Handschuhen dazwischen gehen, um Schlimmeres zu verhindern. Wir trennten sie wieder, verarzteten den Kleinen und entfernten auch sein Sandbad, um Infektionen vorzubeugen.

Nach diesem Vorfall und dem Fakt, dass sie uns schon drei mal aus dem temporären Käfig ausgebrochen sind, beschlossen wir, die Fellknäuel in die unterste Etage des Monsterkäfigs zu geben, der auch Trenngitter besitzt. Unsere 8er-Gruppe musste kurzerhand umziehen, und auch die Senioren haben nun einen Stock weniger zur Verfügung, aber immer noch reichlich Platz. Maßgebend war, dass sie im Monsterkäfig auch langfristig eine Lösung haben, aus der sie nicht ausbrechen können, sich aber dennoch kennenlernen, beschnuppern und kommunizieren können. 

Stattdessen haben wir den temporären Käfig umgebaut, ausgeweitet und nun mit Franky & Co auf der einen Seite und Korn auf der anderen Seite befüllt. Ich habe ab 30cm Höhe Plastikplatten eingebaut, damit die Degus nicht mehr bis nach oben klettern können. Außerdem habe ich Türelemente für einfachere Fütterung und Wasserwechsel in der selben Höhe eingebaut, doch schon in den ersten 4 Sekunden bewies uns Franky, dass dies keine gute Idee war. Die Türen sind nun mit Kabelbinder doppelt gesichert. Ein neues Rad von der Laufradschmiede, das heute angekommen ist, steht Franky und seinen Freunden zur Verfügung, Korn durfte dafür ihr altes Rad haben, in der Hoffnung, dass er vielleicht auch dadurch ein wenig ihren Geruch annimmt.

Korns Wunden sind gut verheilt und er darf wieder ein Sandbad benutzen, also gibt es solche auch auf beiden Seiten. Die Hoffnung ist, wenn wir regelmäßig die Bäder tauschen, dass sie sich an einander gewöhnen.

Die ersten paar Minuten war natürlich, wie immer, Erkundungstour angesagt, doch schon recht bald entdeckten sich Kimi, Foo auf der einen und Korn auf der anderen Seite des Trenngitters. Kimi fing sofort an, mit den Zähnen zu klappern und mit dem Schwanz zu wedeln – kein gutes Zeichen. Foo übte sich in Apathie – wie immer – und die beiden anderen, Franky und Fighter, haben sich bis jetzt noch nicht näher um Korn gekümmert. Korn selbst scheint glücklich und aufgeregt zu sein, andere Degus zu treffen. Die Zeit alleine war sicher nicht einfach für ihn.

Eine Kleinigkeit ist uns noch aufgefallen: die 4 Notfellchen wurden alle auf ein Alter von ungefähr zwei Jahren geschätzt, doch wir sind uns ziemlich sicher, dass Korn maximal 6 Monate alt und auch Punk womöglich jünger, nämlich zwischen 6 und 12 Monaten alt, sein könnte. Korn ist jedenfalls definitiv nicht ausgewachsen.

 

Vorerst letzte Vergesellschaftung geglückt

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