In der Welt tut sich viel. Die Corona-Pandemie hält mittlerweile alle Länder in Atem. Viele von ihnen haben Ausgangsbeschränkungen erlassen, um die Ausbreitungskurve abzuflachen. Meine Degus haben eigentlich immer Ausgangsbeschränkungen, an die sie sich zu halten haben, doch den Vorteil, dass die Versorgung durch uns Zweibeiner mit frischem Wasser, reichlich Futter, abwechslungsreiche Beschäftigung und Leckerlis ständig gegeben ist. Einen Vorteil hat die Krise für sie: wir verbringen deutlich mehr Zeit mit ihnen. Sie beruhigen uns, wenn wir wieder zu viele Nachrichten konsumiert haben, geben uns ein Gefühl der Sicherheit und tiefen Zufriedenheit; gleichzeitig schenken wir ihnen mehr Aufmerksamkeit und merken, wie selbst die schüchternsten unter ihnen von Tag zu Tag zutraulicher werden. Sie kennen nun alle unseren Geruch, unsere Stimmen, wissen welches Rascheln Futter und welches Leckerlis bedeutet.Diesen Zugewinn an Vertrauen wollten wir ausnutzen und wagten uns an unsere vorerst allerletzte, noch ausständige Vergesellschaftung.

Korn und Punk saßen nun schon eine lange Weile am Trenngitter. Korn versuchten wir schon zuerst mit Fighter, Foo, Kimi und Franky, später mit Rock und Glam zusammen zu führen, doch dies endete in beiden Fällen sehr blutig und uns blieb nichts anderes übrig als zu trennen. Der Kleine kam schon sehr zugerichtet zu uns an und er tat uns sehr leid, doch wir mussten bei diesen Versuchen leider auch feststellen, dass die meisten Aggressionen von ihm selbst ausgingen. Aus diesem Grund wollten wir unter keinen Umständen zu früh zusammensetzen, da auch Punky schon ein hartes Leben hinter sich hatte. Beide haben starke Verletzungen am Schwanz bzw gar keinen mehr und dementsprechend sind sie in ihrer Bewegungsfreiheit und beim Balancieren, Springen und Klettern stark eingeschränkt. 

Mit diesem Wissen überbrückten wir die Zeit, die sie am Trenngitter verbrachten, damit, einen Käfig für sie einzurichten, bei dem so wenig wie möglich geklettert werden musste, damit sie auch überall gefahrenlos hinkonnten.

Vor einer Woche war es dann so weit. Die Zeichen am Trenngitter waren wochenlang positiv. Die Schlafenszeit wurde meist direkt am Gitter neben einander verbracht. Es wurde auch tagsüber getratscht und geträllert. Kein Zähneklappern, kein Schwanzwedeln. Also setzten wir sie zusammen. Es gab keinen Rangkampf, denn Korn sicherte sich sofort die Alphaposition und Punk war zufrieden damit.  Wir ließen sie noch einige Tage in dem provisorischen Käfig, bevor wir sie in ihre neue Behausung übersiedelten.

Dort angekommen, erkundigten sie neugierig alle Ecken und Winkel und wir stellten sicher, dass sie auch problemlos von einer Etage in die nächste gelangten. 

Wir sind froh, dass es so reibungslos geklappt hat und nun auch die letzten Degus unter unserem Dach einen Kuschelpartner haben. Jetzt heißt es aufatmen, ausruhen und genießen.

 

Wir haben nun eine glückliche Sechsergruppe

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Lange hat es Funkstille gegeben, aber jetzt gibt es wieder Neuigkeiten von meiner Rasselbande! Was ist also seit dem letzten Post passiert? Zu Neujahr haben wir Korn mit Franky & Co. zusammengegeben, nachdem es am Trenngitter gut ausgesehen hat. Die ersten 2-3...

Plan A gescheitert, Plan B begonnen

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Wieder ist einige Zeit vergangen und mittlerweile ist wie immer alles ganz anders als ursprünglich geplant. Zur Erinnerung: wir hatten Notfellchen Punk mit den Notfellchen Glam und Rock vergesellschaften wollen und es sah sehr vielversprechend aus. Durch das...

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